23.05.17 Nebel und Sonne im Wechsel

/ Mai 23, 2017/ Mitte, USA

Morgens noch kurz in den Walmart, ein paar Elektronen hochschubsen.
Tanken – ein Liter Diesel umgerechnet 0,62€ 👍
Dann ging es auf die Suche nach einem Abwasserschlauch, da unser kurzer gerissen war. Nach einem Umweg über einen RV Service wurden wir beim Tractor Supply fündig – Landwirtschaftsbedarf.

Raus aus der Stadt und an der “Küste” entlang, hier ist kein Meer, obwohl man kein weiteres Ufer sieht. Der See ist nur etwas größer 😋.
Es wurde einsamer, einige kleine Ortschaften und Häuser an der Straße, sonst nur grün und geradeaus. Bei einem Leuchtturm legten wir eine Pause ein, Frühstücken und Basteln.

Auch der Stecker vom Kompressor war verschwunden, Michael hat stattdessen Klemmen befestigt – aber wo ist die Starterbatterie? Sonst ist der Weg zum linken Vorderreifen zu weit. Während der Arbeiten wurden wir mehrfach befragt, ob alles in Ordnung sei, auch von de städtischen Polizei auf Streife. Er fand unser BiMo auch toll!

Weiter über kleine einsame Straßen, einsamer als in Kanada. Und im Gegensatz zu dort waren hier immer wieder Möglichkeiten zum Anhalten. State Forest, man hätte auch übernachten können.
Es war ein ständiger Wechsel zwischen Nebel (morgens sogar sehr dick) und Sonnenflecken mit blauem Himmel. Am Leuchtturm hatte das Wetter innerhalb einer Stunde dreimal gewechselt.
Schöne Lichteffekte am Ufer.

Es war zwar noch nicht spät, aber die Landschaft gefiel uns und wir kamen zum Tahquamenon Fall State Park. Hier gibt es Wanderwege vom Lower zum Upper Fall und noch weitere Möglichkeiten, sich die Beine zu vertreten. Also investierten wir wieder 32 USD für Eintritt und Übernachtung.
Dann noch einmal kurz zurück, Firewood kaufen. Sehr rustikal.

Ein kleiner Walk zu den Lower Falls – auf einem Baum am Wasserfall saß ein Weißkopfseeadler. Mücken waren auch schon wieder da 😡.
Dann gab es Essen und Smalltalk mit freundlichen Campnachbarn, einer brachte uns später ein Bier aus seiner Heimat vorbei. Freche Hörnchen sind unterwegs, lassen sich aber nicht fotografieren,
Lagerfeuer und eine schöne heiße lange Dusche, dann Reisebericht schreiben,

km gefahren: 120
gelaufen 6,4