/ August 31, 2017/ Kanada, Nord-West/ 0Kommentare

Heute früher aufstehen, schließlich wollen wir weit fahren und trotzdem etwas von dem Tag haben. Es wird erst um 7 hell, im Wald ist es noch länger dunkel.
Der Hwy 4 Richtung Tofino ist entspannt leer und wunderschön.
Erst am Sproat Lake entlang, dann am Taylor River und Kennedy River weiter. Wahnsinns klares Wasser, Canyons, Kiesbänke.

Der Himmel ist strahlend blau, über den Bergen die letzten Wolken.
Die Straße ist teilweise sehr schmal und extrem steil, 18% Gefälle ist heftig. Trotzdem fahren hier LKWs und Busse, RVS mit Autos angehängt oder Booten. Bei uns wäre es schon lange eingeschränkt auf 3,5t und max 60 km/h. Aber der Verkehr läuft, an Pull Outs werden die schnelleren vorbei gelassen.

In Ucluelet finden wir tatsächlich direkt einen Parkplatz am Wild Pacific Trail, genauer dem Lighthouse Trail.
Der Trail führt auf 2,6 km durch den Regenwald und an der Küste entlang, schön angelegt und gut zu laufen. Alle paar Meter eine kleine Aussichtsstelle, meist auch mit Bank.
Hier ist es noch neblig, die Stimmung ist mystisch. Leider ist es auf den Bildern nicht einzufangen.

Die Bäume sind total verwachsen, die unterschiedlichsten Farne und andere Pflanzen bilden dichtes Unterholz.

Von Bojen und dem Leuchturm klingelt und tutet es gespenstisch durch den Nebel.

Nur schade, dass wir weder Otter noch Seehunde entdecken können. Auch Wale oder Orcas lassen sich nicht blicken, wobei die eh im Nebel verschwunden wären.

Nach dem Lighthouse Trail folgt noch der Big Cedar Trail.
Ebenso beeindruckend, tolle Bäume in fantastischer Landschaft. Auf dem Weg die Hinterlassenschaft eines Bären. Ihn selber sehen wir aber nicht.

Die Sonne kommt teilweise schon zum Vorschein, als wir uns auf den Weg zum Long Beach machen. Ewig langer Strand im Pacific Rim Nationalpark. Reichlich Parkplätze, leider aber nur ein Campground.
Erst mal frühstücken, dann ein Strandspaziergang.

Innerhalb von einer halben Stunde hat sich der Nebel komplett verzogen. Als wir ankamen, konnte man die Surfer nur erahnen, das Meer war unter dem Nebel verborgen. Jetzt bläst nur noch ein kühler Wind, es sind 17 Grad. Kaum ist man von den Parkplätzen weg, ist der Strand menschenleer.
Wir wollen noch einen weiteren Trail laufen, stehen aber 15 min in einer Baustelle und drehen um.
Lieber den Rückweg entspannt antreten.
So halten wir noch an der Canoe Creek Recreation Site und laufen zu weiteren Riesenbäumen.

Auch ein Canyon des Kennedy River ist einen Stop wert. Baden und Angeln, über Felsen klettern und in der Sonne liegen, alles möglich.

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Zurück am Campground sind wir erschöpft, ein Ankommbier bei schon wieder 26 Grad ist nötig.
Das Paar von gestern hält noch einen Schwatz mit uns, wir erfahren einiges über die Probleme der Kanadier.

km gefahren: 251
gelaufen: 10,1

 

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