/ Juni 30, 2017/ Kanada, Nord-West/ 0Kommentare

Die Nacht beim Walmart war ungewohnt laut, viele Autos mit extrem lauten Motoren waren am cruisen, ab morgen ist langes Wochenende – Canada Day. Kanada wird 150, daher ist auch der Eintritt in die Nationalparks kostenlos. Außerdem begannen gestern die Ferien in Kanada. Kein Wunder also, wenn auf den Straßen viel los ist. Dazu noch das Wetter, Sonne und 26 Grad.
Nach dem Einkaufen fuhren wir weiter – geradeaus.

Die Sehenswürdigkeit der nächsten Stadt: Beavercreek – ein Bieber.
Ansonsten viel Farmland und Ölförderung.

 

Massenhaft Lkws auf den Straßen unterwegs, Durchschnittsgeschwindigkeit ist 120, wir fühlen uns gedrängelt.

Hier kann man wirklich sehen, wer einen vor 5 Minuten überholt hat. Und wieder die Lieblingsbeschäftigung: Rasenmähen.

In Dawson Creek ist der Beginn des Alaska Highways, ansonsten hat die Stadt nicht viel zu bieten. Supermärkte, Tankstellen, Motels und Fastfood wie überall, dazu recht häßlich. Wir suchten eine Schutzfolie für die Scheinwerfer gegen Steinschlag, netterweise wurden wir in jedem Laden zum nächsten verwiesen. Gefunden haben wir keine, aber Dawson Creek kennengelernt. Dummerweise haben wir vergessen, sie zu Hause abzuholen.

Der alte Alaska Highway mit einer Curved Bridge aus Holz, das wäre ein Eintrag im Reiseführer wert gewesen. Nur durch Zufall entdeckt, weil wir einen Platz für das Frühstück suchten. Unten am Fluss wurde gebadet.

Nach weiteren endlosen geraden Kilometern, durch die bisher häßlichste Stadt Fort St. John (Motels, Tankstellen, Fastfood, Trailerparks und Industrie, voll mit Lkw’s) bogen wir ab in den Weg zu unserem Übernachtungsplatz , Inga Lake.

Entgegen unserer Befürchtung, dass alles belegt ist, bekamen wir noch einen fantastischen Platt am Wasser. Und wieder kostenlos, sogar das Firewood lag schon bereit.
Jetzt kam die Axt zum Einsatz, selbst Beamte können treffsicher sein👍.
Tatsächlich kamen noch einige Trailer, auch der Generator läuft wieder sowie Musik – aber weit weg von uns.
Später kamen auch zwei Trucks mit je zwei Männern, gefühlt 30 Dosen Bier später fuhren sie wieder. Kontrollen scheint es hier nicht zu geben, aber ich möchte ihnen nicht auf dem Highway begegnen.

Am Lagerfeuer genossen wir die Abendstimmung, bis uns die Mücken vertrieben. Vorher waren sie seltener, mehr Fliegen. Sonnenuntergang ist gegen 22 Uhr, dann werden sie richtig biestig.
Uns wurde gesagt, dass man ab 100 Stichen keine Quaddeln mehr bekommt. Mag sein, gestochen wurden wir auch kaum – aber es nervt, wenn 20 Mücken um einen herumschwirrren.
Im BiMo versuchen wir, die letzten zu erschlagen, die ihren Weg hereingefunden haben. 6 haben wir schon erlegt.

km gefahren: 285
gelaufen: 2,5

 

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