/ Januar 30, 2018/ Mexiko/ 0Kommentare

Gestern war ich völlig erledigt, bin schon um halb acht ins Bett gegangen, geschlafen bis morgens halb acht 😳. Ok, bei Sonnenaufgang habe ich mal aus dem Fenster geblinzelt, aber halb sieben ist echt zu früh. Sah aber schön aus.
Nach dem Kaffee in der Sonne mit Meerblick geben wir Don Alvarez eine Spende (der Platz ist für hiesige Verhältnisse extrem sauber und liebevoll angelegt), lehnen die frisch gefangenen Langusten ab und machen uns auf die rumpelige Rückfahrt. Sicher hätte es einen einfacher zu erreichenden Platz gegeben, aber ich kann ihn empfehlen.

Ein kurzes Stück geht es noch an der Küste entlang, aber es gibt kaum einen erkennbaren Zugang, wenn nur über Holperpisten. Schafe am Straßenrand, gestern konnten wir gerade noch vor einem bremsen.
Und wieder in die Berge. Auf und ab, kurvig, und außerdem extreme Schlaglöcher. Wir folgen zwei LkWs, die in Schlangenlinien mit Warnblinker fahren. Schlaglochdetektoren 🤗.

Spannend wird es erst, als die ersten Kakteen auftauchen. Bunt gemischt, von allem etwas. Endlich auf ein paar Schotterplätze am Straßenrand, so dass wir mal anhalten können. Ansonsten ist die Straße wirklich recht schmal, selten ein Seitenstreifen.
Zwischendurch eine Militärkontrolle, die uns nicht durchwinkt, sondern tatsächlich auch in sämtliche Schränke des BiMos guckt, meine Handtasche durchsucht (auch das Portmonnaie), aber sonst sehr freundlich ist.

Bei den nächsten großen Kakteen gönnen wir uns auch unser letztes Schokoeis als Frühstück. Wir sehen unterwegs öfter einen Schweizer Sprinter und ein deutsches Expeditionsmobil, winken uns aber nur zu.

Die Holperpiste zieht sich, auch einige Kreuze am Straßenrand zeugen von der Gefahr.

Das schönste heute ist diese Gegend: Steine und Kakteen, toller Kontrast. Mit einem kleineren Mobil ( oder mehr Abenteuerlust) könnte man auch ein paar kleinere Sandwege erkunden und möglicherweise in den Felsen campen. Aber wir wissen nicht, ob das hier erlaubt ist, sind wir doch relativ unwissend in die Baja gefahren. Weder Reiseführer gelesen noch gegoogelt 🙄.

Nicht ansprechend sind die vielen Graffiti – man könnte es auch einfach Schmierereien nennen. “Ich war hier”….und der viele Plastikmüll an jedem erreichbaren Platz.

Wir kreuzen noch ein paar Washs (Vados), an denen die Teerdecke weggespült worden ist, hier hatte es kräftiger geregnet.
In San Ignacito ist ein kleines Restaurant mit Parkplatz, wir haben gebug für heute. Nicht wirklich einladend, aber extrem günstig.

Der Blick in die Wüste ist schön und auf uns wartet ein in Ensenada gekauftes Erdinger 🤗 .
Im Restaurant essen wir für 6 € zwei Tacos, dann noch den Vollmond bewundern.

km gefahren: 211
gelaufen: 1,8
Übernachtung: RV Camp San Igancito, 100 MX$
eigentlich nur ein großer Parkplatz mit viel Schrott drauf, Restaurant preiswert ohne Auswahl
29.66005°N 114.64392°W

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