/ Juni 28, 2017/ Kanada, Nord-West/ 0Kommentare

Ich hätte gestern nicht von unserem Glück mit dem Wetter reden sollen. Der erste Blick aus dem Heki zeigte Grau – umdrehen und weiterschlafen. Der dritte Blick – immer noch grau, hilft alles nichts.
Wir verlassen unser schönes Boondocking Plätzchen (ein Platz, an dem kein offizieller Campground ist, also wild oder zumindest kostenlos) und fahren wieder auf den Icefield Parkway.
Am Athabasca Glacier machen wir den ersten Stop, vorher ist alles grau und wolkenverhangen.

Hier kann man mit Bussen auf den Gletscher (der Rest, der noch da ist) fahren oder zum Fuß der Gletscherzunge laufen. Am Anfang sah man wenig vom Gletscher, erst später bei besserer Sicht ließ sich das Ausmaß erahnen.

Witzig, was die Leute alles verlieren oder einfach liegenlassen – wir sahen auf den letzten Trails ein Haufen Mützen, Jacken, zuletzt sogar einen BH.

Die Blumen gaben dem Grau zumindest einen Farbtupfer. Da ich aber auch Muster mag, musste ich noch verschiedene Steine fotgrafieren, die der Gletscher transportiert hatte.

Weiter zu den Sunwapta Falls, hier Regen und Frühstück mit Spiegeleiern.

Der Regen wurde wieder mehr, jetzt konnte uns kein Trail oder Wasserfall mehr locken. Die letzten Tage hatten wir so tolle Motive, da konnte bei dem Licht nichts mithalten. Ein Foto aus dem Fenster für die schönen Pantha Falls musste reichen.
In Jasper legten wir einen Einkaufsstopp ein, Steaks und die Biervorräte auffüllen. Der Preis für Alkohol ist heftig, 48 Dosen für umgerechnet 47€. Aber beim Ankommen am Übernachtungsplatz ist ein Entspannungsbier Pflicht, das muss sein.
Die kleine Stadt war an der Hauptstraße vollgeparkt mit Wohnmobilen, wir fanden glücklicherweise einen Platz am Supermarkt.

Da der Regen nicht mehr so heftig war, wagten wir noch den Abstecher zum Maligne Canyon. Superschön, und auch nicht überlaufen. Kann aber auch am Wetter und der Uhrzeit gelegen haben.

Bei besserem Wetter wären wir in der Nähe über Nacht geblieben und hier mehr gelaufen, so gingen wir nur bis zur vierten Brücke.

Durch den Regen war es extrem glitschig, bessere Schuhe wären ni ht schlecht gewesen. So legte ich mich auch kurz aufs Knie, aber immerhin nicht direkt in eine Pfütze.

Der nächste Campground, den wir anfuhren, hatte kein Full Schild draußen, Platz war aber keiner mehr zu finden. Der ausgeschilderte Overflow Platz war closed – erst an der Einfahrt zu sehen. Also die 5 km wieder zur Hauptstraße zurück 😡.
Mittlerweile fuhren wir durch ein Seengebiet und befanden uns nur noch auf knapp 1000m, vorher waren wir immer um die 1700 – 2000 m hoch. Das hieß, beim nächsten Stop am Pocahontas Campground überfielen uns die Moskitos wieder.
Schnell eingeparkt, egal wie schräg, nach hinten und nicht mehr aus dem BiMo raus. Regen und Mücken zusammen geht gar nicht.

km gefahren: 255
gelaufen: 5,5

 

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