/ Januar 27, 2018/ Süd-West, USA/ 0Kommentare

Nach dem Frühstücksfernsehen ( Jugendliche im Chaos, auf der anderen Seite eine Gruppe Latinos im Chaos 😉) machen wir uns wieder auf den Weg nach San Diego. Als erstes der Balboa Park, wo wir mit viel Glück einen nahen Parkplatz ergattern können.

Wir beschränken uns darauf, im Park herumzulaufen, die Museen lassen wir aus. Es reicht auch so – schön angelegte Gebäude, tolle Pflanzen. Ansonsten könnte man in dem Park Tage verbringen, wenn man alles sehen will.

Selbst Kunstwerke werden hier zum Kinderspielplatz (Statue von Niki de Saint Phalle), der Boden ist weich ausgelegt.
Ein kleines internationales Dorf vermittelt Interessantes aus den jeweiligen Ländern, in jedem Haus sitzen Ansprechpartner.
Deutschland war sehr bayrisch 😉.

Kleiner Trail durch einen Palm Canyon, inclusive Bewohnern. Riesenbäume, wie im Urwald in Indonesien.
Auf den Plätzen und Zufahrtswegen tobte das Leben – Bands, Performancekünstler, Religionsgemeinschaften, selbst ein kleiner Protestmarsch mit Polizeibegleitung war dabei. Viele Familien beim Picknick, aber auch Jogger und Verrückte. Es hätte gereicht, sich auf eine Bank zu setzen und das Treiben zu beobachten.

 

Im Visitor Center war man hier extrem freundlich: Wir suchten eine Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück zum Campground. Die Pläne und das Internet waren nicht hilfreich, die Dame des Balboa Parks hat dann sogar noch für uns bei den Busbetrieben angerufen. Leider aber keine Möglichkeit, der Campground liegt zu weit draußen und es ist Samstag.
Picknick mit Hörnchen und Schmetterlingen, dann fahren wir weiter.
Es geht zum Loma Point, quer durch das Gebiet der US Navy.
Wir verfahren uns einmal und landen vor einem schwer bewaffneten Posten, der uns freundlich den richtigen Weg zeigt.

Am Loma Point ist recht viel los, der Parkplatz an den Tide Pools idt laut Schild schon voll. Es ist dafür auch schon zu spät, die Flut kommt bald.
Also nur die Aussicht genießen, den Schauspielern zuschauen (gut gemacht, Medizin zu Zeiten der Eroberer) und ein wenig rumlaufen. Leider keine Wale, gestern hatten wir ein paar blasen sehen.
Als wir aus dem Park rausfahren, ein Riesenschlange vor der Einfahrt. Da hätten wir schon umgedreht….
Ein kurzer Blick auf den riesigen Militärfriedhof.

Auf dem Weg in die Stadt ein sehr fantasievolles Wohmobil – was würde der deutsche Tüv dazu sagen?

Zum Schluss zur USS Midway. Auch hier tobt das Leben, auch hier reicht uns der Anblick von außen. Das Wetter ist ein Traum, warm und sonnig.

Wir hatten uns entschlossen, nicht wieder mit dem BiMo in die Stadt zu fahren um den Mietwagen abzugeben. Ewige Fahrerei und unnütze Strecke. Also Cabrio abgeben und mit dem Taxi zurück. Nicht unbedingt billig, aber 50$ für fast 30 km durch die Stadt ist ok.
Dafür waren wir zum Sonnenuntergang am BiMo und konnten entspannt das kalte Bier im schönem Licht nehmen.

km gefahren: BiMo 0, Mietwagen ca. 60
gelaufen: 7,3
Übernachtung: Sweetwater Regional Park

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