26.06.17 Kontrastprogramm

/ Juni 26, 2017/ Kanada, Nord-West/ 0Kommentare

Früh aufstehen war angesagt, wir wollten den Menschenmassen und Parkplatzproblemen aus dem Weg gehen, soweit möglich.
Schönes Licht, auch ein kleiner Schwarzbär lief am Straßenrand. Foto mit iPhone nicht möglich.

Es war herrlich leer, als wir um halb acht am Marble Canyon liefen. Mit der Kamera ist es nicht einzufangen, so tief hat sich der Creek in den Felsen gefressen.

Die Sonne wärmte schon, es ist ein hübscher kleiner Weg.

Danach zu den Paint Pots, hier haben früher die Indianer und später auch die Weißen Ocker abgebaut. Irre Farben. Reste der Geräte lagen noch herum.

Auch die ausgetrockneten Stellen hatten ihren Reiz. Leider hinterlassen die Leute überall ihre Spuren und müssen sich verewigen.

Zu der Einsamkeit und Ruhe kam jetzt das Kontrastprogramm, wir wollten unser Glück am Lake Louise versuchen. Über den Highway 1 mit wieder reichlich Verkehr. In Lake Louise herrschte schon ein leichtes Chaos, überall auf den Kreuzungen Einweiser.
Lake Morraine war gesperrt, wahrscheinlich alles voll.
Tatsächlich bekamen wir aber um halb zehn noch einen Parkplatz am Lake.
Wanderschuhe geschnürt, Trinken und Essen eingepackt und wir machten und auf den Weg zum Lake Agnes Teahouse.

Am See waren schon viele Leute unterwegs, Busladungen an Asiaten.
Auch der Wanderweg war gut begangen. Es geht knapp 4 km und über 400 Höhenmeter zum Lake Agnes auf 2130 m, wo man auch etwas trinken kann.

800m vorher ist der Mirror Lake, hier kann man sich kurz vom Aufstieg erholen. Wir sind im Schneckentempo gelaufen, die Höhe und dann noch steil bergauf ist nichts für mich.
Lake Agnes ist auch sehr schön, überall picknickende Leute an den Ufern, trotzdem war es nicht überlaufen.

Der Weg zurück war deutlich weniger anstrengend, ging es doch nur bergab. Entgegenkommende fragten uns ständig, wie weit es noch sei. Viele waren mit Flip Flops, normalen Straßenschuhen und ganz ohne Wasser unterwegs. Hätte ich nicht überlebt.
Unten waren mittlerweile Massen unterwegs. Nichts wie weg hier.

Also wieder auf den Highway und dann die 93, den Icefield Parkway entlang. Noch kurz einen Schwarzbären am Straßenrand bewundert (andere Autos hielten an, Leute stiegen aus und liefen dem Bären auch noch nach 😡), dann suchten wir uns den nächsten Campground.
Noch waren reichlich Plätze frei, was sich allerdings im Laufe des Tages änderte. Selbst jetzt, abends um 10 Uhr, suchen noch Womos einen Platz.
Lecker Essen, nur die Moskitos trieben uns wieder nach drinnen. Auf ein Lagerfeuer haben wir heute verzichtet.

km gefahren:111
gelaufen: 12,3 km

 

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