/ Januar 26, 2018/ Süd-West, USA/ 0Kommentare

Früh aufstehen, wir müssen mit dem BiMo zum Flughafen, um den Mietwagen abzuholen. Und das sind mal schlappe 30 km…durch San Diego. Es ist aber immerhin kein Stau 👍.
Am Flughafen finden wir auch gleich einen passenden Parkplatz, was nicht selbstverständlich ist. Leider ist der gewünschte BMW nicht verfügbar, es ist ein Mercedes C 300 Cabrio. Na ja… in meinen Augen ist schön anders. Aber bei dem Wetter ist Cabrio nett. Da ich zurück fahren muss, drehen wir erst einmal eine Proberunde auf dem Parkplatz. Zu viel Technik! Blinkende Dreiecke in den Seitenspiegeln, automatische Gurtstraffer, elektrisch verstellbare Sitze, diverse Fahrprogramme und vieles mehr – und das alles ohne Einweisung. Man bekommt den Schlüssel (oder wie nennt man etwas, für das es kein Schloss gibt?) in die Hand gedrückt – have a nice day! Fahren tut es gut, keine Frage. Ich kann mich aber mit so tiefen Autos nicht anfreunden, an jeder Ampel gucke ich auf Reifen 🤔.

Zurück zum Campground, Essen und Getränke für den Tag einpacken, dann wieder zurück durch San Diego, allerdings an der Küste entlang und durch Downtown.

Im Gaslamp Quarter stehen noch viele nette Häuser, trotz Innenstadt. Kneipen, Restaurants, und vor allem nicht nur die gesichtslosen Ketten. Ganz San Diego zeugt von Geld und völlig anderer Lebensart, fast europäisch.
Nächster Halt: Oldtown.

Touristisch, aber hübsch. Viele Blumen, der State Park ist wie eine Art Living Museum in Kanada – die Verkäufer in den alten Shops tragen Kostüme und draußen findet ein Theaterstück statt. Aber die Asiaten 😳 – mal wieder nicht in Reisebussen. In den Souvenirläden gibt es überwiegend mexikanisches, anders als sonst nicht nur T-Shirts mit San Diego Aufdrucken.

Schöne Architektur, nette kleine Details.

Weiter geht es die Küste entlang, wir wollten eigentlich die verschiedenen Strände erkunden. Leider ist dieses Wochenende eine Veranstaltung , alle Parkplätze sind gesperrt. Es ist insgesamt sehr voll, auch die nicht gesperrten Plätze sind voll oder nur mit Kassenhäuschen erreichbar. So lange wollen wir nicht bleiben, dass es sich lohnt.
Ein kurzer Stop am Dog Beach – 15 min Parken 0,75$. Time is money 😉.

Wir picknicken an einem kleinen freien Strandabschnitt, es sind viele Surfer unterwegs. Wassertemperatur 16 Grad.

Am Kellog Park finden wir auch einmal einen kostenlosen Parkplatz und laufen am Strand entlang. Dann geht es weiter zum Childrens Pool Beach, Seehunde gucken.

Nicht nur hier am Strand, sondern auch in den anliegenden Felsen, sind Seehunde und Seelöwen zu finden. Viele wagen sich sehr dicht an die Tiere – diese lassen sich selten stören. Nur einmal kommt Unruhe auf, als ein Weibchen sich erleichtert. Die Menschen machen auf einmal ganz viel Platz🤢

Gegen 4 Uhr machen wir uns langsam auf den Heimweg, besser gesagt auf den Weg in den nächsten Stau. Es ist Freitag, auch hier scheint es den Feierabendverkehr zu geben. Wir versuchen zwar, die Freeways zu umgehen, landen aber immer wieder im nächsten Stau. Unmengen an Ampeln, immer wieder Stop and Go. Wir fahren 50 km Umweg über kleinere Straßen, genießen die Gegend und das Klima, aber wir entkommen nicht dem Verkehr.
Als wir um halb acht am BiMo sind, sind wir erledigt.
Nach dem Ankommbier will ich die Dusche des Campgrounds nutzen – Kette vor der Damendusche. Es wird abends um halb neun geputzt!
Ich warte, muss dann aber feststellen, dass die Duschen nur gegen Gebühr zu nutzen sind. Geld habe ich keins dabei, damit habe ich nicht gerechnet. Zurück zum BiMo – Heißwasser anstellen. Für heute reicht es , nicht noch mal raus.

km gefahren: 54 (plus ca. 150 km Mietwagen)
gelaufen: 5,5
Übernachtung: Sweetwater Summit

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