/ April 24, 2018/ Osten, USA/ 0Kommentare

Ungewohnt früh klingelt der Wecker, wir müssen um 8:30 in Baltimore beim Spediteur sein. Ein schneller Kaffee, noch den Rest Müll entsorgen, dann sind wir auf dem Parkway. Dichter Verkehr, teilweise Stau, aggressive Fahrweise. Wir sind froh, als wir heile in Baltimore ankommen. Da im Hafen in Baltimore Escort Service Pflicht ist, haben wir Herrn Müller gebucht. Dieser bringt uns dann auch wieder nach Washington in unser gebuchtes Appartment.

Obwohl wir schon um 8 Uhr da sind, ist auch Herr Müller schon da. Wir besprechen noch einige Einzelheiten und räumen doch noch ein paar Wertsachen um. Es soll in letzter Zeit auf dem Weg in die USA einige Aufbrüche von Womos gegeben haben.

Bei der Spedition zahlen wir 285 $ und bekommen unsere Papiere. Herr Müller fährt dann das BiMo in den Hafen, knapp 1,5 Stunden später ist alles erledigt und wir sind wieder auf dem Weg nach Washington.

Unser Appartment können wir direkt beziehen, der Schlüssel wird uns von netten Nachbarn gezeigt. Die eMail mit den Instruktionen hat uns nicht rechtzeitig erreicht.

Sauber, große Küche, riesengroßer Kühlschrank und eine wahnsinnig tolle Dusche mit Regenfunktion. Das Schlafsofa ist nicht das bequemste, aber ok.

Nach einem Kaffee und Einräumen machen wir uns auf den Weg Richtung Kapitol – das Wetter ist toll und für die nächsten Tage eher Regen angesagt.

In unserer Nachbarschaft sind viele typisch schmale Backsteinhäuser mit alten Eisentreppen, die Gärten hübsch dekoriert. Auf der anderen Seite Richtung Hauptstraße ist es allerdings eher laut und dreckig.

Über Seitenstraßen laufen wir zum Kapitol. Hier sind nicht nur Politiker, sondern auch viele Schulklassen unterwegs. Alle treten zum Foto an.

Das erste Mal seit Ewigkeiten sehen wir wieder Männer in Anzügen und gut gekleidete Frauen. Auf Bänken wird gearbeitet und relaxt.

Weiter über die Grünanlagen zur Mall. An den vielen Museen vorbei laufen wir immer weiter….

..bis zum Washington Monument und dem World War II Denkmal am Reflection Pond.

Dann ist auch Lincoln nicht mehr weit 😀. Was für ein Getümmel – jeder muss sich vor Abe fotografieren lassen.

Und wenn wir schon mal hier sind, können wir auf dem Rückweg auch das Weiße Haus mitnehmen.

Allerdings hatten wir nicht mit dem Besuch von Macron gerechnet – alles abgesperrt und viel Polizei und Secret Service. Der Blick war nur aus weiter Entfernung möglich. Da für Freitag auch Frau Merkel angesagt ist, wird es wohl nichts mehr mit einem näheren Blick.

Über den kürzesten Weg geht es zurück zum Appartment, genug gelaufen für heute. Ich habe ungewohnte Schuhe an und mir tun die Füße weh.

Im nächsten Liquor Store besorgen wir uns noch kaltes Bier, dann fallen wir auf die Couch.

Km gefahren: 60

Gelaufen: 15,3

Übernachtung: Coach House, Washington

Nettes Appartment, zentral gelegen, Bushaltestelle nah dran

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