/ Februar 23, 2018/ Süd, USA/ 0Kommentare

Heute nacht waren wir eigentlich recht ungestört, der Verkehr hielt sich in Grenzen, auch sonst war es erstaunlich ruhig. Bis wir von Blitz und Donner geweckt wurden – ein heftiges Gewitter, das direkt über uns hinweg zog. Es pladderte wie verrückt, der ganze Parkplatz schien unter Wasser zu stehen. Aber auch das ging vorbei, so dass wir in Ruhe weiterschlafen konnten – bis um acht Uhr. Da kam nämlich die Reinigung mit Laubbläser. Und zwar direkt um das BiMo rum 😡.

Wir entschieden uns gegen eine weitere Stadtbesichtigung, obwohl San Antonio sicherlich noch viel zu bieten hätte. Aber es war grau und neblig, selbst die Towers of America waren nur zu erahnen.

Also wieder rauf auf die Interstate 37 Richtung Küste. Das Wetter dort sollte besser sein, für hier waren noch mehr Gewitter angesagt.

Bis Corpus Christi zog es sich, langweilige Landschaft. Erst kahle Bäume und Büsche, später grüne Weiden. Deutschland im Winter.

Unterwegs ein kurzer Halt zum Tanken – an den Zapfsäulen gibt es “Gas TV”, so wird man nicht nur mit Musik unterhalten, sondern sogar mit Wetter und News. Für uns schöner wäre es, wenn man einfach tanken könnte und nicht jedesmal in den Shop gehen müsste, um die Säule freischalten zu lassen. Immer wird die PLZ verlangt, die deutsche funktioniert nicht. Und leider auch keine amerikanische, da sie nicht mit der auf der Kreditkarte gespeicherten übereinstimmt. Daher muss man als Ausländer meist vorauszahlen. Entweder tankt man nicht voll, oder man nimmt mehr und muss wieder in den Shop für einen Beleg der Gutschrift.

Corpus Christi war ein einziges Gewusel. Außerhalb viele Raffinerien, dann viel Verkehr. Freitag mittag, auch hier war es wie in Deutschland. Alles strömte zum Einkaufen, auch die gesamten Fressläden waren vollgeparkt. Gut, dass wir nichts mehr einkaufen wollten.

Und warm war es wieder geworden, zwischendurch 25 Grad.

Über die Brücke auf Padre Island, der Verkehr ließ nach. In Richtung South Padre Island wurde es immer weniger.

Wir waren nicht schlüssig, ob wir am Strand stehen wollten oder auf dem Campground, also erst mal gucken. Auf dem Campground waren noch 2 Plätze frei, als wir ankamen – sah auch gar nicht so schlecht aus. Der Strand schien recht schmal, da bleiben wir lieber hier.

Schließlich wollen wir das BiMo nicht versenken, im Salzwasser fahren muss auch nicht sein.

Nach einem Frühstück und einem ausgiebigen Ausruhen folgte der Strandspaziergang. Endlos könnte man laufen.

Pelikane fliegen über uns hinweg, in der Brandung suchen andere Vögel nach Nahrung.

Als wir zu dem befahrbaren Strand kommen, sind wir froh auf dem Campground geblieben zu sein.

Selbst wenn jetzt mal wieder die Generatoren brüllen – dort wäre es uns denn doch zu schmal gewesen. Eine ordentliche Flut und man steht halb im Wasser.

Temperatur 22 Grad, Luftfeuchtigkeit im BiMo 90%, hatten wir lange nicht mehr. Salzige Schwaden ziehen durch, da ist danach wieder Auto waschen angesagt.

km gefahren:288

gelaufen: 4,4

Übernachtung: Padre Island South, Malaquite CG, 8$

Toiletten, kalte Duschen, Bänke, Dump Station

einige Plätze für Zelte

27.43157°N 97.29567°W

Hinterlasse eine Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sie sollten das verwenden HTML Schlagworte und Attribute: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>
*
*