/ Juli 20, 2017/ Alaska, USA/ 0Kommentare

Die Nacht war ungestört, der Morgen immer noch regnerisch und kühl.
Ein paar Raben waren auch beim Frühstück.

Am Turnagain Sound vorbei, immer wieder schöne Ausblicke. Leider schlechte Sicht.

Dann quer durch die Kenai Halbinsel. Wahnsinnig viel Verkehr, gefühlt war halb Anchorage unterwegs. Am Kenai River wollten wir frühstücken, es war aber schwer einen kostenlosen schönen Platz zu finden. Viele State Parks mit Gebühren, die sich für einen kurzen Aufenthalt nicht lohnten. Man hätte in dieser Landschaft sicherlich länger bleiben können, wir wollten aber noch nach Homer und durch die gebuchte Fähre war nicht mehr so viel Zeit.

Beim Stop auch noch das Bremslicht repariert, es war im BiMoleben schon die fünfte Birne.

An der Straße hauptsächlich Lodges, Anbieter von Rafting-und Fischtouren sowie RV-Parks.

Sobotna hat uns überrascht, eine richtig große Stadt mit sehr viel Verkehr. Bloß raus hier.
Danach wollte ich auf gut Glück Richtung Küste, es war ein großer Parkplatz eingezeichnet, Kasilof Special Use Area.
Es entpuppte sich als Lachsfangplatz, es war die Hölle los. Überall auf den Dünen Zelte und Pickups, auf dem Parkplatz die RVs. Wir fanden aber noch einen Platz und gingen Richtung Strand.

Hier sah man schon, was gefangen wurde. Die Fische werden teilweise gleich vor Ort filetiert und der Rest wandert wieder ins Wasser. Die Möwen freuen sich, selten haben wir fettere gesehen.

Selbst die kleinen Kinder lernen schon, wie man den Lachs erschlägt.

Gefangen wird mit einem “Dip Net”, das in die Strömung gehalten wird. Pro Tag und Familie gibt es ein Kontingent, das gefangen werden darf.
Auch Boote waren auf dem Meer, die an den Reihen der Fischer vorbei wieder in den Fluß fuhren. Teils waren heftige Wellen zu sehen.
Bei Ebbe war der verbliebene Strom sehr schmal, trotzdem hielten es einige sehr lange aus. Muss ganz schön anstrengend sein, sich immer gegen die Strömung zu stemmen. Erstaunlicherweise waren es auch viele Frauen, die hier fischten.

Selbst als es dämmerte, waren noch genügend im Wasser. Der Rest schaute zu oder genoß das mittlerweile warme Sommerwetter.

Auch wir verbrachten den Abend am Strand bei einem traumhaften Sonnenuntergang.

km gefahren: 218
gelaufen: 5,2

 

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