/ Juni 20, 2017/ Kanada, Mitte, Nord-West, USA/ 0Kommentare

Der Tag begann mit Sonne, in der klaren Luft leuchteten die Berge und der See. Ohne die Mücken wären wir glatt noch einen Tag geblieben. Nein, nicht noch mehr Fotos!
Dumpen und frisches Wasser auffüllen, dann über eine kleine nur bis 21 ft zugelassene Passstraße wieder auf den Highway 89.
Vorbei an Lake Mary, die Landschaft eher wieder flach und tundraähnlich.

Dann kamen wieder die ersten Berge in Sicht, teils imposante Formationen.

Vor der kanadischen Grenze machten wir noch einmal Halt zum Frühstücken, auch das BiMo durfte sich noch satttrinken. Diesel ist in Kanada deutlich teurer.
Die Grenze selber war mal wieder problemlos – wohin, Alkohol, Tabak oder Waffen dabei? Have a nice day und weiter. Wir hätten also doch mehr Bier schmuggeln können 😉.
Kaum Verkehr, dann auf der Paßhöhe eine fantastische Aussicht auf den Waterton Lake.

Und wieder bergab – für diese Gefälle und Steigungen gäbe es in Deutschland Dutzende Warnschilder. Dazu kam noch eine endlose Baustelle mit Pilotcar, wir hätten uns ja auch verfahren können.
Kurzentschlossen fuhren wir in den Waterton Park, es waren schließlich 24 Grad und strahlender Sonnenschein.
Traumhaft! Blumen ohne Ende, sanfte Hügel, leuchtendes Grün und im Hintergrund die schroffen Berge. Hier hätte ich alle 100 m halten mögen. Gut, dass hier in Kanada wieder zivilisierte Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten, 50 km/h im Park.

Wir warteten auf die Bären am Straßenrand, es ließ sich aber keiner sehen.

Der Red Rock Canyon und der angrenzende Blakiston Wasserfall waren für einen kurzen Trail gut. Bei 25 Grad und Sonnenschein auf 1500 m lässt es sich aushalten.

Im Wald waren wieder Moskitos, aber diesmal war ich gewappnet. Allerdings glaube ich, dass eh keine Hautstelle mehr frei war 😡.

Wir waren schon wieder auf dem Rückweg zum Highway, als wir in einer Haltebucht Leute mit Fernglas stehen sahen. Ein Blick nach links: Black Bear. Gut zu sehen, für ein iphone Foto zu weit weg. Nachdem uns dann noch jemand sagte, dass man vom Campground aus häufig Bären sehen könnte, drehten wir wieder um und bezogen eine Site.
Im herrlichen Sonnenschein, wenn auch mit reichlich Wind, genossen wir ein Ankommbier.
Über den Bergen knubbelten sich die Wolken, eine Stunde später regnete es, jetzt ist wieder strahlend blauer Himmel.
Mal schauen, was morgen kommt.

km gefahren: 155
gelaufen: 3,4

 

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