/ Juni 18, 2017/ Mitte, USA/ 0Kommentare

Das Wetter wollte heute nicht schöner werden. Es begann grau und hielt sich auch so. Nur die Temperaturen wurden niedriger, zwischendurch waren es ca. 12 Grad.
Morgens schon das erste Wildlife:

Auf der Strecke durch die verschieden National Forests hatten wir immer wieder Rehe (oder Weißwedelhirsche) am Straßenrand.
Für ein Foto hat es nie gereicht.
Der Verkehr hatte nachgelassen, ob alle ausschliefen?
Die Straße ging mehr oder weniger immer geradeaus, die Landschaft änderte sich kaum. Wald, ab und an eine Wiese. Alles sehr grün.

An den Seen war mehr los, hier sah es nach Ausflugsverkehr aus. Auch die Kirchen waren, den Autos nach zu urteilen, gut besucht.
Obwohl wir nicht so früh losgefahren waren, sind wir flott vorangekommen. Kein Weg lockte uns zum Laufen, eine Pause machten wir erst am Hungry Horse Staudamm. Hier in der Nähe war der nächste Campground geplant, allerdings bei diesem Wetter nicht reizvoll.
Ich habe selten so viele Boote auf Trailern gesehen wie an diesem Wochenende. Jeder Zweite ist mit Boot unterwegs, Fischen gehört auch dazu.
Der Weg in den Glacier National Park war auch nicht weit, daher entschieden wir uns, hier unser Glück mit einem Campground zu versuchen.
Fündig wurden wir auf dem Sprague Creek Campground, eigentlich nur für Fahrzeuge bis 21 ft (wir haben eher 22, also ca 30 cm mehr). Da wir auf die Site passen, ist alles ok. Kurz nach unserer Ankunft gegen 14 Uhr war auch schon alles belegt. Glück gehabt.

Es folgte erstmal Pause, Essen und Ausruhen. Auf der Straße gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 40 mph, das sind ungefähr 65 km/h, für die kleinen Straßen meiner Meinung nach zu viel. Wenn dann noch alle von hinten drängeln, macht das Fahren keinen Spaß mehr. Parkplätze sind auch rar, daher macht es mehr Sinn, den Park später weiter zu erkunden.

Die angeblich spektakuläre Going to the sun Road ist noch geschlossen, sie wird erst in ungefähr einer Woche komplett geräumt sein. Dieses Jahr ist der Winter überall lang mit viel Schnee gewesen. Daher können wir nur noch etwa 20 km in den Park fahren, danach ist gesperrt.
Das reicht für einen Ausflug zum Avalanche Creek, wo wir den kleinen Cedar Nature Trail laufen. Der Avalanche Trail ist wegen Bären gesperrrt.

Der kleine Rundweg ist aber sehr hübsch, am Fluß auch schöne Picknickplätze. Gut, dass wir so spät waren, früher hätten wir wohl keinen Parkplatz gefunden.

Die Bäume hier sind alles etwas älter und größer.

Zurück ging es am Fluß, kleine Zwischenstops an Stromschnellen.
Das BiMo hat sich verändert 😉

Abends leistete uns ein Hörnchen Gesellschaft, auch ansonsten war noch Wildlife unterwegs.

Zum Essen waren wir zu träge, nur noch Duschen, Brot backen und für morgen Frikadellen.

km gefahren: 212
gelaufen: 3,6

 

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