17.10.17 Klettern und Waten – Canyons

/ Oktober 17, 2017/ Süd-West, USA/ 0Kommentare

Heute nacht war es wärmer, mal kein Frost. Morgens fahren wir zurück über die HITRR zum Trailhead für Zebra und Tunnel Canyon. Im Visitor Center wurde uns schon gesagt, dass dort Wasser ist. Aber auf dem Parkplatz standen viele Autos, also muss es sich trotzdem lohnen.

Der Weg geht erst an einer Wash (oder durch sie durch) entlang, kleine bewachsene Hügel. Nach knapp 2 km kommen die ersten roten Steine.

Die Wash ist groß, es ist fast schon ein Canyon mit den gewaltigen Felswänden. Der Weg ist leicht zu finden, Fußspuren genug.

Tolle Formationen und Farben, wenn man möchte (was man aber auch nicht soll), kann man auch über die Felsen klettern.

Am Zebra Canyon schauen wir, aber tatsächlich sehen wir nicht nur vorne Wasser, sondern auch weiter hinten. Durch das Wasser wollen wir nicht. Wir laufen weiter die große Wash entlang und versuchen von oben an den Canyon zu kommen. Oben ist es wieder anders, aber immer noch grün in den Senken.

Über die Felsen geht es dann zum Tunnel Canyon.

Auf den Felsen freigelöste Murmeln, sie sind von einer Art Eisen umgeben und innen mit Fels gefüllt.

Der normale Weg zum Tunnel Canyon kommt von der anderen Seite, aber Pocket Earth hat auch hier einen Trail. Anhand der Fußspuren sehen wir, dass auch vor uns schon jemand gegangen sein muss.

Der Abstieg in den Canyon ist mit einiger Kletterei verbunden, aber machbar. Über Sandgrund geht es durch den engen Kanal, viel grün, sogar Farne wachsen hier. Und dann stehen wir vor Wasser – wir hatten nur vom Zebra gedacht, dass er voll sei. Zurücklaufen ist nicht, wir wollen den Loop laufen und dafür müssen wir durch den Canyon. Tolle Spiegelung.

Drumrum geht nicht, also Schuhe aus und durch. Immerhin ist es nur an einer Stelle oberschenkeltief, da kann man springen. Auf der anderen Seit setzen wir uns in die Sonne und trocknen die Füße. Etwas essen und trinken, dann Schuhe wieder an. Und ich sage noch aus Spaß – hier sind noch Leute barfuß gelaufen – kommt da noch mehr Wasser? Kaum um die nächste Kurve, sehen wir den richtigen Tunnel. Eng und voller Wasser. Diesmal ziehe ich auch die Hose aus und stopfe alles in den Rucksack, es ist nicht zu sehen wie tief das Wasser ist.
Tatsächlich sind einige Stellen über hüfttief, meine Wanderstöcke mit 1,10 m verschwinden 😨. Außerdem ist das Wasser eiskalt, aber klar. Trotzdem unheimlich, da man nicht weiß was unter einem ist.
Aber auch das schaffen wir, dann sind wir auf der anderen Seite kurz vor der Wash.

Fast entspannt laufen wir zurück, nur die letzten 2 km ziehen sich, es ist heiß geworden und die Sonne brennt. Wir muss das im Sommer sein?
Am BiMo eine eiskalte Cola, dann fahren wir ein Stück weiter und finden direkt einen schönen Stellplatz abseits der HITRR.

km gefahren: 10
gelaufen: 10,7
Übernachtung: Boondocking an der HITRR
Feuerstelle
37.65336°N 111.46204°W

 

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