/ Februar 17, 2018/ Kanada, Süd, USA/ 0Kommentare

Es war eine teure Nacht – nicht wegen der Übernachtung, aber wegen des Internets. Endlich haben wir uns entschlossen, wie wir die Heimreise Ende April antreten.

Also kurzerhand allerlei gebucht: WoMo Abgabe in Baltimore am 23., dann 3 Nächte Washington, mit dem Bus nach New York und dort noch 4 Nächte, am 30.04. mit Eurowings nach Düsseldorf. Von dort mit dem Leihwagen zurück nach Hause. Hoffen wir, dass alles terminlich passt und sich die Verschiffung nicht zu sehr verschiebt.

Und als wir heute morgen aufstehen, scheint wieder die Sonne 🤗.

Auf der US 82 durch die Berge bis auf 2600 m. Wenig Verkehr, nur an einigen BBQ Läden stehen die Leute Schlange. Entweder Tradition oder da muss es wirklich tolles Essen geben.

Hier sieht es richtig nach Winter aus, die Bäume sind kahl, das Gras gelb.

Es ist ein Sommererholungsgebiet, viele RV Parks, Lodges und Ferienhäuser sind neben kleineren Farmen.

In Cloudcroft auf dem Pass Schnee, scheint aber auch schon einmal mehr gewesen zu sein. Letzte Nacht hat es hier aber geschneit, uns kommen einige Autos mit Schneehaube entgegen.

Erstaunlich immer wieder der viele Schrott, der auf den Grundstücken steht. Alte Autos, Geräte, selbst die verfallenen Häuser werden nicht abgerissen.

Und dann kommt eine Hochebene mit viel Nichts – kilometerlang geradeaus.

Erst in Artesia die erste größere Stadt mit einer Ampel. Es ist für Deutsche wahrscheinlich kaum vorstellbar, aber hier fährt man wirklich 150 km auf einer Landstraße, ohne ein einziges Mal anzuhalten.

Keine Ampeln, keine Stoppschilder, geschweige denn ein Stau.

In Artesia stehen viele Skulpturen, die Stadt ist eine Mischung aus sehr hässlich (der typische Mischmasch aus Unrat im Garten und verfallenen Gebäuden) und interessant (Downtown mit alten Gebäuden).

Eine große Raffinerie und Ölfelder sorgen für Arbeit und viele Hotels und Tankstellen in der Stadt.

Wir fahren noch ein paar km weiter zum Brantley Lake, der einen günstigen Campground hat. Noch einmal Wasser tanken und dumpen, damit wir die nächsten Tage Luft haben.

Nach einem kleinen Mittagsschlaf machen wir noch einen Spaziergang zum See, dann will ich duschen – alle Duschen bei den Damen defekt.

Michael hat mehr Glück, bei den Herren läuft eine heiße Dusche nonstop und lässt sich nicht abstellen. Da wundert es nicht, wenn auf der anderen Seite bei den Damen nichts ankommt.

Egal, auch im BiMo ist die Dusche heiß!

Pünktlich zur Dämmerung heulen wieder die Koyoten.

km gefahren: 227

gelaufen: 2,2

Übernachtung: Brantley Lake State Park, 14$

schöne Bänke mit gemauertem Windschutz und Überdachung, Wasser an der Site, Toiletten und Duschen, Dump Station

32.56410°N 104.38164°W

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