/ September 16, 2017/ Nord-West, USA/ 0Kommentare

Auf der 101 war es nachts ruhig, erst morgens ging der Verkehr wieder los. Wir verzichteten auf das Dumpen, eine Nacht geht noch, Wasser haben wir auch.
In der Willapa Bay ist Ebbe, Fischindustrie beherrscht das Bild.
Die 101 führt recht unaufregend durch flaches Land, keine Parkplätze. Das ein oder andere Foto hätte sich gelohnt, wie die toten Bäume vor den Flussläufen und dem Treibholz im Delta.
An der Küste geraten wir in einen Stau, schon vorher hatten uns Feuerwehr und Ambulanz mit Blaulicht überholt.

An der Unfallstelle wundern wir uns nicht, gestern hatte uns ein Holzlaster mit Anhänger auf kurviger Strecke mit 110 km/h überholt. Auch da hatte ich schon die nächsten 3 km damit gerechnet, ihn liegend wiederzusehen, so hat er geschlingert.
Vor Astoria die Astoria Megler Bridge, 6 km lang. Das Kreuzfahrtschiff am gegenüberliegenden Ufer wirkt zierlich.

Die Stadt selber wirkt heruntergekommen, wie schon einige in dieser Gegend.

Auch die nächsten Orte bestehen eher aus Motels, Fast Food, RV Parks und Autoschlangen.

Im Ecola State Park wollen wir ein wenig laufen. Eine schmale Straße schlängelt sich bis zur Maut Station, 5$ Eintritt.
Erster Hinweis: der Parkplatz am Indian Beach (einer von zweien im Park) ist voll, 40 min Wartezeit. Wir nehmen den ersten Parkplatz und sehen beim Einbiegen schon die Autoschlange auf dem Weg weiter in den Park, es sind von dort noch ca. 3 km. Zumindest ist aber der erste Parkplatz noch nicht überfüllt, so dass wir einen Platz bekommen.
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg.

Nächster Hinweis: auch der Trail zum Indian Beach ist gesperrt. “You are welcome to walk the road” – ja, klasse, 3 km Autoschlange 😡. So laufen wir nur einen Teil des Trails und kehren vor dem Beach wieder um. Strände hatten wir schon genug, dieser sieht nur voller aus.

Auch Tidal Pools können wir nicht entdecken.
Der Blick auf Cannon Beach sieht nicht besser aus, Unmengen Menschen am Strand, können wir uns sparen.
Schon etwas genervt überlegen wir, was tun. Die State Parks in der Gegend sind recht teuer (30 $ ohne Dusche oder Dumpstation), haben riesengroße Plätze und sind auch noch alle voll!

 

Am Nehalem River biegen wir ins Inland ab, hier soll es ein paar kleine Campgrounds geben.
Und wieder: Campground closed, Road closed….
Wir suchen uns einfach einen Platz an der Straße, eine Gravelroad ins Nirvana. Aber selbst hier ist noch abends um 9 Verkehr, unglaublich.

Egal, wir bleiben hier stehen und hoffen, dass es morgen leerer wird. Heute waren hauptsächlich Autos aus Washington und Oregon unterwegs, Wochenendausflug.

km gefahren: 166
gelaufen:4,9

 

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