15.08.17 Grün, Gelb und viel Grau

/ August 15, 2017/ Alaska, Kanada, Nord-West, USA/ 0Kommentare

Der Tag startete noch mit Sonne, aber leider blieb uns das gute Wetter nicht erhalten.
Der Cassier Hwy hätte uns im weiteren Verlauf ein tolles Panorama geboten – Seen wie gemalt, mit Seerosen bedeckt – Gletscher und schroffe Berge – tolle Felsen- das meiste versteckte sich in den Wolken.
Ungewohnt freie Landschaft mit vielen Möglichkeiten anzuhalten, viele größere Laubbäume und gelbe Blumen.

Sogar ein etwas größerer Schwarzbär war am Straßenrand, allerdings verschwand er, so dass nach dem Wenden nichts mehr zu sehen war.
Das Wetter wurde immer schlechter, die Temperatur sank. Auf dem Pass gerade noch 8 Grad.
Bei dem Wetter machte es keinen Sinn, sich an einen See zu stellen, also fuhren wir bis nach Stewart weiter.
Traumhaft schöne Straße, grandioses Panorama. Auch mit den tief hängenden Wolken war es klasse.

Diese Strecke würde ich gerne mit dem Fahrrad fahren, um überall anhalten zu können. Vor allem geht es nur bergab 😉.
In Stewart tanken und die kostenlose Dump-Station nutzen, Wasser gibt es hier nicht. Richtung Hyder noch ein Stop am Wasser, tolles Licht.

Hyder (Alaska) hat außer den Bären nicht viel zu bieten, die beste Zeit scheint vorbei zu sein.

Wir waren uns nicht sicher, ob ein Stop bei der Bear Viewing Site jetzt lohnenswert ist, oder ob die Bären bei dem Wetter drin bleiben 😉. Wir hatten jedenfalls keine große Lust auf stundenlanges Warten im Regen, also weiter auf der Granduc Road zum Salmon Glacier.
Am Fluss noch 2 Adler, schön auf einem Baumstamm in der Flussmitte.
Auch hier lässt sich die Landschaft nur erahnen, wir fahren in den Wolken. Wobei ich den Blick in den Abgrund auch nur sehr ungern tue.
Am Summit bestehe ich auf einem Platz fern der Kante, fühle mich aber trotzdem nicht wohl.
Auf dem Parkplatz steht ein Postkartenverkäufer, der anscheinend im Auto wohnt. Er gibt Michael den Tipp, noch ein paar km weiter zu fahren. Dort kann man auch gut stehen, es ist aber nicht so hoch. Frauen würden sich dort wohler fühlen. Er hat recht.

Nach dem Essen gehen wir noch ein Stück die Straße entlang und suchen die Pfeifhasen (oder Murmeltiere?) die wir laut hören, können aber keine sehen.
Pünktlich am Auto fängt es wieder an zu regnen.

km gefahren: 348
gelaufen: 2,3

 

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