/ Mai 22, 2017/ Kanada, Osten/ 0Kommentare

Nach dem Kaffee festgestellt, dass ein Reifen am Ventil Luft verliert. Gut, dass wir einen Kompressor dabei haben. Ein Bar wäre etwas wenig und die nächste Tankstelle ist weit. Bei nächster Gelegenheit müssen wir die Ventilverlängerung tauschen lassen.

Morgens einen Brotteig angesetzt, dann zum Baie de Bon Desir.
Der Park war wie gewohnt noch geschlossen, Parken vor der Schranke und dann zur Küste laufen. Hier lag noch einiges an Schnee, aber es war in der Sonne herrlich warm. An der Küste Felsenlandschaft, im Sommer gibt es Wale und Robben zu sehen, leider nicht im Moment.

Dafür war es jetzt herrlich leer, außer uns stand nur noch ein Auto vor der Schranke.

Im Sommer muss es recht voll sein, die Felsen bieten sich zum Klettern und Sonnenbaden an.
Insgesamt gibt es hier gefühlt mehr Motels und Restaurants (derzeit geschlossen als Häuser.
Auf dem Rückweg wieder über die kostenlose Fähre, dann einen Abstecher zur Baie des Rochers. Schmale Straße, teils etwas zugewachsen bzw durch umgestürzte Bäume verengt. Neben der Straße ein Bach, der zu einem reißenden Flüsschen wurde.

In der Saison ist hier Kajakfahren möglich, auch ein Trail ist vorhanden. Die Brücke war nicht passierbar, auch ohne “Ferme” Schild zu erkennen.
Hier hätten wir auch einen schönen Übernachtungsplatz am Brüllbach gefunden.

An der Straße halbverfallene RVs, Schneescooter und sonstige Gerätschaften.

Dann immer weiter den Highway lang, es ging auf und ab, Gefälle bis 12 % und lange Steigungen. Ab La Malbaie nahmen wir die Küstenstraße, ich dachte dort wäre es nicht so bergig – eher noch schlimmer. Starke Gefälle, aber nicht so lang, dafür mit Kurven. Schöne Häuser, interessante Küste. Lange Buchten, bei Ebbe mit vielen Felsen übersät. Bretagne?

In Baie Saint-Paul schickte uns das Navi quer durch die recht kleine Innenstadt. Sehr französisch, kleine Cafes und tatsächlich Menschen unterwegs.
Dann ging es wieder auf die Hauptstraße, auf und ab.

Wenig interessantes, Häuser rechts und links, nichts sehenswertes und kaum ein Platz zum Anhalten.

Als Übernachtungsplatz hatte ich die Sept Chutes, sieben Wasserfälle, in die Planung aufgenommen. Die Zufahrt war gesperrt.
Alternative der Canyon Sainte Anne, hier war kein übernachten möglich.
Ein Besuch lohnte nicht mehr, es war nur bis vier Uhr offen. Also sind wir zu dem großen Parkplatz des Skizentrums Mont Sainte Anne zurück gefahren und haben uns dort hingestellt.
Beide waren wir kaputt und müde, trotz der späten Stunde musste ein Nickerchen sein. Draußen tröpfelte es auch wieder.

Abends Nudeln kochen und Brot backen. Die Schüssel für das Brot darf nicht direkt auf dem Boden stehen,es fehlt dann die Unterhitze. Mal schauen, wie es schmeckt.

Noch einen Abendspaziergang, da es gerade trocken war, den Downhill Parcour für die Mountainbikes beschauen.
Dann kam ein Auto der Parkverwaltung, Übernachten sei hier nicht erlaubt, wurde dann aber doch auf freundliche Nachfrage für eine Nacht gestattet.

km gefahren: 245
gelaufen: 5.8

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