/ Februar 14, 2018/ Süd, USA/ 0Kommentare

Der Wind hatte sich nachts gelegt, aber im Laufe des Vormittags fing es wieder an zu stürmen. Gut, dass es nicht mehr so weit war. Das weite Grasland ging über in Berge, die ersten Felsen tauchen auf.

Bei der Einfahrt zum Chiricahua schon wieder das beliebte Schild – Campground full. Also fahren wir zum Bonita CG, der nur einen km hinter dem Visitor Center liegt. Wir entdecken gleich eine freie Site, lesen dann aber auf dem Schild an der Pay Station, dass die Plätze bis 16 Uhr über das Visitor Center vergeben werden.

Zurück zum Visitor Center, dort sind die Parkplätze schon knapp und es ist voll. Als wir an der Reihe sind, fragen wir nach einer Campsite – und natürlich ist noch etwas frei. Allerdings bekommen wir die Site nur für diese Nacht. Weitere Nächte müssen bei der Kollegin gebucht werden (die neben ihr steht). Oder wir könnten morgen früh nachfragen, ob etwas frei sei. OK, also zur Dame daneben, eine Site für morgen reservieren. Auch für morgen gibt es noch einen Platz. Was für ein kompliziertes System 😡. Wir reservieren auch gleich für morgen den Hiker Bus, so dass wir One Way laufen können.

Genug Stress, der Drive wartet. Durch die Felsen hindurch geht es knapp 500 m höher zum Massai Point, wo wir einen kleinen Loop laufen.

Tolle Aussicht auf die Felsenwelt.

Einen Parkplatz zurück ( und mit Glück auch noch einen bekommen) zum Echo Canyon. Hier essen wir erstmal, bevor wir uns auf den Weg machen. Unterwegs hier sind meist ältere Herrschaften (55+), wahrscheinlich überwintern sie in Arizona.

Auf dem Trail treffen wir kaum jemanden, sehr angenehm. Es ist schön, endlich mal wieder laufen zu können. Die Temperaturen sind angenehm, nicht zu heiß. Bei 28 Grad mag ich nicht laufen, da kriege ich nur einen hochroten Kopf und Hitzekoller. Natürlich sind die Abende angenehmer…aber man kann nicht alles haben.

In Serpentinen geht es bergab durch die Formationen, immer wieder bewundere ich das CCC, das viele der Wege in den USA Parks zwischen 1930 und 1940 angelegt hat. Es war damals eine Art Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für arbeitslose junge Männer während der Depression. Lohn: 30 $ im Monat, wovon 25 direkt an die Familie bezahlt wurden.

Wildlife sehen wir nur ein paar Vögel, aber da es hier Bären und Berglöwen geben soll, vielleicht nicht so schlimm 😉.

Unten am Echo Creek viele verbrannte Bäume, Wasser ist keins da.

Dann wieder bergauf, allerdings ist der Weg angenehm zu laufen. Wir wundern uns selber, wir schnell wir wieder am Parkplatz sind.

Den Drive zurück zum Campground, der jetzt aber wirklich voll zu sein scheint. Hoffen wir, dass das Wetter mitspielt, für morgen ist Schauerwetter angesagt.

km gefahren: 44

gelaufen: 6,6

Übernachtung: Bonita Canyon Campground, 20$

kleiner Platz, reservierbar, daher fast immer voll.

Bänke, Grills, Toiletten. Kleine Sites, schattig.

Foodcontainer – Bear Country

32.01227°N 109.35478°W

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