/ September 12, 2017/ Nord-West, USA/ 0Kommentare

Der Morgen startet mit Kindergebrabbel (die Nachbarn haben vorher gefragt, ob wir einen Generator haben – wir hätten nach Kindern fragen sollen 😉) und grauem Himmel.
Der Campground war voll, als wir gestern wieder reinfuhren. Gut, dass wir mittags schon da waren.
Trotz des Nebels machen wir uns auf den Weg nach La Push zum Second Beach. Es ist kühl, ein Parkplatz ist schnell gefunden. 700 m durch den Wald zum Beach, uns kommen einige Zeltler entgegen. Nicht unbedingt Hiker, es sieht eher nach Feiern am Beach aus. Leider finden sich unten im Gebüsch auch Kartons mit Flaschen.

Der Strand liegt im Nebeldunst, trotzdem hat es seinen Reiz. In den Tidal Pools im Sand die Anemonen.

Das Licht wirkt mystisch, es ist Ebbe und ein ewig breiter Strand.

Noch sind wenige Menschen unterwegs, Möwen und Kormorane sind in der Überzahl.

Vor lauter Motiven kann man sich nicht entscheiden, noch schwerer fällt abends das Löschen der Fotos – aber zu viel geht nicht.

Am Strand sind uns schon ein paar Mal diese Quallen aufgefallen, vielleicht einen Zentimeter im Durchmesser. Ich tippe auf Rippenquallen. Sie spiegeln toll das Licht, wenn sie noch nicht so lange liegen.

Und dann verzieht sich der Nebel, der blaue Himmel und die Sonne kommt. Noch grandioser, den Augenblick könnte man auf ewig festhalten.
Mittlerweile ist es zwölf Uhr durch, der Hunger kommt.

Auch hier am Strand gibt es Blumen. Von den Felsen kommt Süßwasser, das auf die Steine rieselt.
Am Eingang zum Trail liegen Berge von vergessenen Dingen – Schaufeln, Jacken, Pullover, Gummistiefel und Kinderschuhe. Wäre fast einen Second Hand Laden wert 😃.
Mittagessen gibt es in La Push am First Beach Overlook – Gebiet der First Nations, Parkplatz gebührenpflichtig. Wir ignorieren das Schild.

Dann geht es schweren Herzens wieder ins Inland. Durch Forks. wo wir tanken (keine Vampire gesehen) zum Hoh Rain Forest im Olympic NP.
Schon die Anfahrt ist Wahnsinn, eine schmale würmige Straße durch den Regenwald. Bäume. die bei Nacht wahrscheinlich anfangen zu leben.

Auf dem Campground beziehen wir eine nette Site am Hoh River, dann gibt es Eis in der Sonne am Fluss.

Zwei kurze Trails warten auf uns, der Hall of Mosses Trail und der Spruce Nature Trail. Beide nicht sehr lang, aber wir brauchen wieder ewig.

Es ist einfach zu schön. Die Bäume sind unfassbar riesig, auf kein Foto zu bekommen. Farne und Flechten, Moos und immer wieder die unterschiedlichsten Formen.

Unser Ankommbier haben wir uns dann redlich verdient, ein Plätzchen am Fluss bietet noch Abendsonne. Nur den Nachbar mit einem Generator nervt 😡.
Essen fällt mal wieder aus, ein paar Erdnüsse sind auch lecker.
Fotos aussortieren – harte Arbeit.

km gefahren: 135
gelaufen: 12,2

 

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