12.06.17 Nasse schwarze Steine

/ Juni 12, 2017/ Mitte, USA/ 0Kommentare

Morgens noch Gas tanken, diesmal passten die Anschlüsse. Der Mitarbeiter musste noch mit dem Chef Rücksprache halten, die Amis trauen dem Füllstop nicht. Aber es klappte alles.
Dann nichts wie raus aus der Stadt. Bedrohliche Wolken, einsame Straße immer geradeaus, für 100 km nichts – nur Bewässerungen, wobei man nicht weiß wofür. Halbwüste auf 1500 m Höhe. Jagdverbot – was soll es hier geben?

Windig war es wieder, das BiMo kämpfte sich vorwärts. In der nächsten Stadt (nach den genannten 100 km) machten wir Pause.

Auch hier sah es aus, als wäre die Zeit stehen geblieben. Die Autos und alles andere (Boote, RVs, Häuser, Quads) bleiben auf den Grundstücken stehen und verrotten. Man macht sich noch nicht einmal die Mühe, alles auf einen Haufen zu stellen. Manchmal weiß man nicht, ob dort noch jemand wohnt oder ob es ein Schrottplatz ist.

Endziel für heute Craters of the Moon, ein National Monument.
Lava, Aschekegel, übersät mit blühenden Pflanzen.
Der Campground ist hübsch angelegt inmitten der Lavaströme.
Wir liefen noch ein bisschen umher, die Temperatur war auf 6 Grad gesunken. Drei Mädels liefen in kurzen Hosen rum 😳.

Kleine Trails mit Erklärungen sind auf einem Loop zu finden.

Da es schon recht spät war, begegneten uns ansonsten kaum noch Menschen. Dadurch wirkte die Landschaft noch unheimlicher.

Faszinierend die Farben:

und die Formen:

Es sind sehr viele Camper im Zelt hier. Während wir nach leckeren Spaghetti mit Käsesoße und einer heißen Dusche im warmen BiMo sitzen, schlafen alle anderen wahrscheinlich schon. Draußen ist es kalt und es regnet, Duschen gibt es hier nicht.

km gefahren: 192
gelaufen: 3.1

 

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