/ Februar 11, 2018/ Süd, USA/ 0Kommentare

Anscheinend hat jeder auf dem Campingplatz hier 3 Hunde, und alle werden gegen halb acht ausgeführt. Jedesmal, wenn ein Hund vorbeiläuft, kläffen die anderen. Soviel zum Thema ausschlafen, aber die Amerikaner stehen eh mit den Hühnern auf. Um 7 fahren die ersten schon wieder 🙄.
Wir fahren nach dem Kaffee die kurze Strecke zum Sonora Desert Museum. Kakteen und Wildlife als Zoo und Erlebnispark. Nicht immer unbedingt unsere Welt, aber es ist schwer, die Tiere in freier Wildbahn zu sehen,

Eintritt 22 $ pro Person, aber bereits der Eingang ist nett gemacht. Nicht nur hier, sondern auch an vielen anderen Stellen sind kleine Metallskulpturen der Wüstentiere zu sehen.
Als erstes kommt eine Flugshow, jetzt sehen wir die Eule von gestern abend auch im Hellen. Raben, Falken, eine Eule und noch irgend ein anderer Jungvogel. Gute Erklärungen, die Vögel werden von Falkner zu Falkner gelockt. Trotz ca. 100 Zuschauern waren die Vögel gut zu sehen.

Das Gelände ist weitläufig, viele Tiere wechseln sich ab mit Kakteengarten, Agaven, Vogelvolieren und Mineralien. Selbst eine Höhle mit Erklärungen zu Erde und Mond ist vorhanden.

Leider sind die Gehege klein und es ist meist nur ein Tier da, aber es sind Tiere, die sonst gestorben wären. In vielen Gehegen ist auch nichts zu sehen – die Tiere sind eher nachtaktiv.

Einigen Wüstenbewohnern möchte ich nicht begegnen, dazu gehören die Schlangen und Spinnen.

Ganz besonders toll: Die Kolibri Voliere. Inmitten der Kolibris, die auch Nester hatten. Wie Elfen schwirren sie umher, mit dem iPhone unmöglich einzufangen. Tolle Farben, unterschiedliche Arten. Wie sie vor den Blüten in der Luft stehen, den Schnabel eintauchen, der fast so lang ist wie der Körper…🤗.
Natürlich ist es ein Zoo, aber hier sind auch viele Freiwillige, die an Ständen mit Exponaten stehen und Fragen beantworten.
Viele einheimische Pflanzen, humorvolle Erklärungen.
Immer noch besser als die Wüste der Baja California, die mit Müll zugeschüttet wird.

Nach 4 Stunden haben wir genug, das meiste gesehen.
Es ist warm, wir haben Hunger.
Im Saguaro NP halten wir auf einem netten Picknickplatz und frühstücken.
Dann geht es noch einen Drive weiter zum Signal Hill, alte Steinritzungen. Das Gebiet um Tucson ist schon seit 12000 Jahren besiedelt.
Zurück zum Campground, die Sonne geht bald unter.
Es folgt das Feierabendbier, ein Flensburger Paar kommt noch auf einen Schwatz vorbei.

km gefahren: 37
gelaufen: 5,3
Übernachtung: Gilbert Ray CG

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