10.12.17 Grand Canyon

/ Dezember 10, 2017/ Süd-West, USA/ 0Kommentare

Morgens früh schon fallen Schüsse – anscheinend wird hier gejagt. Wir lassen uns nicht stören, schlafen weiter. Beim Kaffee schleicht ein Coyote am BiMo vorbei, leider für ein Foto zu spät.
25 km bis zum Visitor Center, erst einmal fahren wir zum Campground.
Nur eine Loop ist geöffnet, vielleicht 30 Sites. Noch sind genügend frei, es ist ja auch noch früh am Tag. Die meisten Sites sind aber sehr klein und schief, nicht für ein Womo gedacht. Nebenan gäbe es noch den kommerziellen Trailer Park mit Full Hook Up für teures Geld, dorthin müsste man mit größeren Womos.
Rucksack packen, dann auf zum Shuttle Bus. Zu dieser Jahreszeit fährt nur noch der Hauptshuttle, Richtung Hermits Rest ist eingestellt.

Wir fahren zum South Kaibab Trailhead, alles ohne große Wartezeit. Die Busse sind recht leer, keine Schlangen.

Den Trail laufen wir bis zum Ooh-Aah-Point, schließlich müssen wir wieder hoch. 130 m Höhenunterschied ist nicht viel, aber immerhin sind wir auf 2100 m. Relativ viel Menschen unterwegs, auch mit dickem Rucksack und Zelt. Bis zum Colorado sind es ca. 1300 m, dort wird meist übernachtet, bevor es wieder hoch geht.

Selbst die paar Meter machen einen deutlichen Temperaturunterschied, kein Wind und warm – Jacke aus, Sweatshirt aus.
Ein kurzer Stop, dann gehen wir wieder hoch. Schneller als gedacht sind wir wieder oben, überholen auch einige auf dem Weg.

Wir laufen den Rim Trail weiter, eine Begegnung mit einer Elk – Familie. Unbeeindruckt stehen sie auf dem Zebrastreifen, warten sie auf den Bus?

Immer wieder lustig sind all die Menschen, die andere – oder meistens auch sich selbst – fotografieren. Wäre glatt eine Reihe wert 😉.

Die Aussicht ist gigantisch, heute ist die Luft sehr klar. Nur die Waldbrände auf dem Nordrim trüben die Luft.

Über das Visitor Center ( kein Internet) laufen wir weiter bis zum Amphitheater, dann quer durch zurück zum Campground.

Und wieder freuen wir uns über das BiMo – die Heizung läuft, wir können bequem kochen und uns ausstrecken.
Um uns herum einige Zelte, es sind gerade einmal 4 Grad und es ist dunkel. Außer schlafen gehen ist da nicht mehr viel zu machen.
Erstaunlich finden wir es immer wieder, wieviel Verkehr abends noch auf den Campgrounds ist. Selbst um 9 Uhr fahren hier noch Autos und Womos rein, mittlerweile dürfte es voll sein.

km gefahren: 24
gelaufen: 13,5
Übernachtung: Mather Campground, 15$
Toiletten, Bänke. Sites klein und oft schief
36.05067°N 112.11676°W

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