/ Oktober 10, 2017/ Süd-West, USA/ 0Kommentare

Nachdem wir gestern nacht ziemlich zugeparkt worden sind, lassen wir uns Zeit mit dem Aufstehen. Draußen ist es schon angenehm warm, die ersten ziehen die Jacken aus. Eine ganze Horde Twens hat am gegenüberliegenden Ufer gecampt und brauchte lange, um die Autos zu packen. Ihre übrigen Vorräte packten sie einfach in der Mitte vom Platz hin.

Richtung Zion wurde es immer voller, wir hatten die Straße so nicht in Erinnerung. Viele Motels, Outfitter und Fressbuden. In Springdale gibt es schon den Zion Shuttle, die Parkplätze waren schon gut belegt.
Bei der Einfahrt in den Zion bereits “Campgrounds full” – hatten wir fast schon erwartet. Irgendwie war uns auch wieder alles zuviel – vor allem an Autos und Menschen. Also nur durchfahren, wir verzichten auf den Canyon.

Trotzdem ist die Landschaft genial, auch die Temperaturen wären zum Laufen optimal gewesen. Vor dem Tunnel (15$ für große Fahrzeuge, bereits beim Einfahren in den Park zu zahlen) hatten wir Glück und kamen direkt durch. Auf der anderen Seite des Tunnels eine lange Schlange. Große Fahrzeuge benötigen beide Fahrspuren, da der Tunnel relativ niedrig und schmal ist. Der Verkehr wird solange einspurig geführt.

Hinter dem Tunnel waren sämtliche Parkplätze belegt, wir wären gerne noch einmal den Trail zum Outlook gelaufen. So fuhren wir bis zu den ersten freien Plätzen und suchten uns auf Pocket Earth einen möglichen Trail. Und der war spitze!

Entlang eines Wasserlaufs geht es über die Steine immer bergauf. Viele Pools haben sich gebildet, erstaunlicherweise gab es hier auch Kaulquappen. Ein wahnsinnsblauer Himmel. Und wir waren so gut wie alleine hier.

Der Trail ist ca 4,5 km lang, es geht 180 m hoch. Wir brauchten trotzdem lange, zu viel zu gucken.

 

Bloß den Aussichtspunkt am Ende ließen wir aus, er versprach nicht mehr als bisher gesehen.

Zurück am BiMo eine Stärkung in Form des letzten Schokoeis, dann noch ein paar mal Halt an Aussichtspunkten.

Nach dem Park verändert sich die Landschaft wieder, ist aber immer noch grandios. Tolle Canyons, die aber kaum zu erreichen sind (oder nur mit ATV). Wir ignorierten einige schöne Boondocking Plätze und fuhren zum Coral Pink Sand Dunes State Park, wo wir schon vor 5 Jahren standen. Den Platz hatten wir in guter Erinnerung, nur war es damals extrem heiß. Wir bekamen gerade mal wieder den letzten Platz auf dem Campground.

Heute war es genau richtig, um noch einen ausgiebigen Dünenbummel zu machen. ATVs waren nicht mehr viele unterwegs, so war es auch sehr ruhig.

Dann mal wieder auswärts duschen und leckere Spaghetti essen.

km gefahren: 89
gelaufen: 7,3

 

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