/ Juli 10, 2017/ Alaska, USA/ 0Kommentare

Der Morgen verlockte nicht zum Aufstehen, es war grau und nieselte.
Irgendwann machten wir uns aber doch wieder auf dem Weg.
Die Straße war deutlich kurviger, enger und holpriger als gestern. Hinzu kamen noch etliche Verkehrshindernisse vor uns. Ich bewundere immer wieder, mit was für Autos die Amerikaner auf diesen Pisten unterwegs sind.

Etliche Baustellen waren auch auf dem Weg, dazu kam reger Truckverkehr.

Auch mit diesen Motorrädern wollte ich hier nicht fahren.
Dann der weltbekannte Ort Chicken: 3 RV-Parks, eine Tankstelle und ein Cafe.

Hier steht noch eine alte Schaufeleimergoldwaschmaschine (Dredge), die jetzt von den Schwalben in Beschlag genommen worden ist. Hier waren mehr Vögel zu sehen als in der Wildnis.

Gegen Geld kann natürlich auch Gold gewaschen werden.
Ansonsten war nicht viel los, hauptsächlich Deutsche unterwegs.

Das BiMo hatte bald mal eine Wäsche nötig.

Wieder auf dem Highway wurde die Straße langsam wieder besser, es war aber ein ständiges Auf-und Ab mit vielen “Bumps” und “Dips”.
Die Temperatur ist wieder auf 12 Grad gefallen. Das Wetter ändert sich so schnell, dass man am besten für alles gerüstet ist.

Graffiti ohne Wände: es werden Steine arrangiert.
In Tok, dem zentralen Drehpunkt der Alaskareisenden (ein Supermarkt, 2 Tankstellen, diverse RV-Parks und Motels) haben wir das Notwendigste erledigt (Tanken, Dumpen, Einkaufen) und kurz mit einem deutschen Pärchen geschnackt, die schon seit Jahren unterwegs sind.
Die Preise hier sind auch nicht besser als in Kanada: 2 Paprika 3 USD, ca 2,80 €. H-Milch 1 l 2,40, frische 3,78 l 5$. Gut, dass wir so viel Milch trinken, die zuletzt gekaufte 2l Packung ist selbst ungeöffnet im Kühlschrank umgekippt. Sie wird nicht sauer, sondern es sondert sich die Molke ab und es wird Dickmilch – schmeckt aber auch nicht im Kaffee.
Auch das BiMo durfte mal duschen, 3 $ reichte für gute 5 Minuten.

Zwar nicht richtig sauber, aber die dickste Dreckschicht ist ab.
Danach suchten wir uns an der Strecke ein ruhiges Plätzchen im Abseits. Der zuvor besichtigte Campground hatte auch nichts zu bieten was wir brauchen, da können wir das Geld sparen.
Der mittlerweile stärker gewordene Regen sorgt dafür, dass es dunkler ist als in den letzten Nächten. Die Aussicht auf die Berge ist in den Wolken verschwunden.

km gefahren: 194
gelaufen: 2,3

 

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