/ Februar 8, 2018/ Mexiko, Süd, USA/ 0Kommentare

Morgens noch ein wenig surfen, dumpen, dann geht es wieder auf die Straße. Wir vertanken unser letztes mexikanisches Bargeld, bei dieser seltsamen Tankstelle werden wir glatt um 50 Peso betrogen. Man bezahlt vorab an einem Schalter, bekommt aber keine Quittung. Die Säule wird dann für den gezahlten Betrag freigeschaltet. Wer will später noch nachweisen, wieviel er bezahlt hat? Ok, 50 Peso sind 2 €, aber einmal Friseur waren 90, eine Übernachtung kostet teilweise 100.


Die Ostküste der Baja ist deutlich weniger bevölkert, die Straßen leerer und es liegt weniger Müll herum. Aber auch sonst gibt es nichts – Wüste.

Durch das Coloradodelta, einige kleine Berge, endlose Sandflächen. Luftspiegelungen, Dünen. Die Berge sind bunt, irgendetwas wird abgebaut. Und überall Autoreifen – man könnte meinen sie wachsen hier.

Die von uns geplante Straße Richtung Yuma entpuppt sich als kleine Gravelroad. Hier gibt es viel Wasser, leere Campgrounds und viele Wasservögel. Wir fühlen uns wieder an Indonesien erinnert. Als die Straße zu extrem wird, drehen wir um.

Dann wird es grün, der Colorado wird für Bewässerungen eingesetzt. Kanäle führen zu den Feldern. Wir sehen Blumenkohl und Baumwolle, viel Handarbeit. Menschen sind günstig 😳.

 

Über kleine Straßen geht es mitten durch das Agrargebiet hindurch. Kühe, Orangen- und Zitronenbäume, Zwiebeln….und vieles was wir nicht erkennen. Die Straßen sind deutlich sauberer als im Westen, selbst als die Bebauung dicht ist.

In San Luis Rio Colorado fahren wir über die Grenze. Eine Stunde Stau stehen, es ist warm. Die Fahrspuren sind unübersichtlich, uns ist nicht klar, welche wir nehmen müssen. Was heißt “Ready Lane” ?

Also die sichere Variante “Access to USA / RV” – natürlich die langsamste.

 

Aber so haben wir viel Zeit, um die Straßenverkäufer zu beobachten. Sie tragen Westen mit Nummern, wahrscheinlich braucht man eine Zulassung. Einige verkaufen nichts, sondern dienen als eine Art Bote für die Geschäfte am Straßenrand. Man winkt aus dem Auto, jemand kommt angerannt. Die gewünschten Sachen werden geholt und zum Auto gebracht, das möglicherweise schon 50 m weiter steht. Tolle Idee!

Wieder keine Kontrolle der Ausreise, wir behalten einfach unsere Touristvisa, kein Ausreisestempel, auch das Auto führen wir nicht wieder aus. Sollen sie uns doch in 10 Jahren suchen 😉. Bei der Hitze fahren wir nicht wieder an die Grenze um die Formalitäten zu erledigen.

Man hat uns nicht kontrolliert, wir hätten uns die 100 € sparen können.

Einreise in die USA: Pässe, einmal ins Auto schauen : Früchte, Eier, sonstige Lebensmittel? Kühlschrank auf – kurze Kontrolle, ok.

Dann suchen wir den nächsten BLM Platz auf, der ist wieder superschön.

Direkt am See, toller Sonnenuntergang. Sogar ein Biber zieht seine Kreise, neben uns am Baum ein Specht.

Es ist angenehm, wir sitzen lange mit offener Klappe und genießen die Ruhe.

km gefahren: 302

gelaufen: kaum

Übernachtung: BLM Fortuna Pond

schöner kleiner See, viele Tiere, Angeln

32.72388°N 114.45105°W

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