/ Oktober 6, 2017/ Süd-West, USA/ 0Kommentare

Trotz der bellenden Hunde der Nachbarn hatten wir eine ruhige Nacht. Der Morgen strahlt wieder, 11 Grad. Als erstes Dumpen (Fee für Nichtcamper 7 $, Eintritt in den Park 6 $, Campen incl allem 17 $), dann geht es weiter.

Abwechselnd Berge und Ebenen mit Farmen, teils intensive Bewässerung und Viehzucht. Im Laubwald ist der Herbst erkennbar.

Unterwegs machen wir Halt am Baker Lake, ein schöner Canyon mit Stausee. Auch der Campground ist schön angelegt, mit 12$ für nichts aber nicht preiswert. Sogar eine Day Use Fee von 6 $ wird verlangt. Der Platz ist total leer, wir picknicken ohne zu zahlen.

Die Straße wird morgen aufgrund des St.George Marathons gesperrt, überall sind Vorbereitungen zu sehen. Unmengen an Dixie Toiletten und Anfeuerungsschildern. Wir ahnen nichts Gutes für den Snow Canyon.

Und dann kommt er, ohne Vorwarnung. Imposante Felsformationen türmen sich auf, wahnsinnige Farben. Da wir erst einen Campground haben wollen, fahren wir durch ohne zu halten.

Campground full – klar, er ist reservierbar. Der nette Ranger erklärt uns, dass jetzt Hauptsaison ist, viele Veranstaltungen. Eventuell gäbe es morgen einen Platz, falls niemand bis 10 Uhr verlängert (oder um 6 Uhr schon jemand wartet 😉).

Wir beschließen, morgen wieder zu kommen und erst einmal in St. George alles notwendige zu erledigen. Dazu gehört waschen.

Völlig ungewohnt, Ampeln und viel Verkehr, mehrspurige Fahrbahnen in einer Stadt. Die Laundry macht erst einen vernünftigen Eindruck, allerdings sind die Maschinen teilweise desolat. Eine Wasserpfütze wird immer größer, unter einer Wand tritt massiv Wasser aus. Wir stopfen die Wäsche in den Trockner, müssen aber immer wieder neu starten, das Ding hat eine Macke. Das Wasser wird immer mehr, der ganze Laden steht schon unter Wasser. Nach einer halben Stunde nehmen wir unsere noch feuchte Wäsche und verschwinden.

Quer durch die Stadt zurück, einkaufen. Hier erfahren wir von einer Schießerei in Las Vegas, für die Opfer wird gesammelt. Überhaupt wird in den Supermärkten sehr oft für etwas gesammelt, an der Kasse kann man beim Bezahlen aufrunden oder etwas dazu geben. Schon in Kanada gab es das für die Opfer der Waldbrände.

Im Snow Canyon bekamen wir auch ein Karte mit Camping Alternativen, dort war auch die BLM Area genannt, auf der Boondocking möglich ist.
Da es mit die ersten Plätze waren, haben wir es gleich versucht. Erst eine Indian Reservation, kein Zutritt. Es ging hoch in die Berge, ein toller Blick zurück auf den roten Stein.
Dann hinab in eine Ebene, wieder eine komplett andere Landschaft.
Wüste, Joshua Trees – und eine kleine Gravel Road mit einem herrlichen Platz.
Das Licht ist fantastisch, erst einmal bei einem Ankommbier auskosten.
Dann müssen wir unsere feuchte Wäsche aufhängen und essen. Beim Albertson’s haben wir heute eine “Braunschweiger” gekauft, es entpuppt sich als leckere Leberwurst. Endlich mal etwas anderes als Salami oder Pressschinken mit Zusatzsstoffen.

km gefahren: 201
gelaufen: 2,5

 

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