/ Dezember 5, 2017/ Süd-West, USA/ 0Kommentare

Obwohl viele Vögel am See waren, wurden wir morgens nicht von Dachtrapplern geweckt. Aber es war ein schönes Licht, nur zum Rausgehen viiiel zu kalt. Die städtische Müllabfuhr kam mit einem Pickup und 4 Mitarbeitern und leerte die einzelnen Mülltonnen – pro Site eine Riesentonne. Ohne Frost hätte es auf dem Platz sogar richtige Toiletten gegeben – und alles kostenlos 👍.
Die I 40 weiter, in Winslow war wieder ein kurzes Stück der alten Route 66.

Am Diablo Canyon fuhren wir wieder ein Stück ab, einsame Relikte einer besseren Zeit. Hier querte die 66 den Diablo Canyon, die Brücke steht noch.

Ansonsten nur Bruchbuden, der Platz wird aber auch als Boondocking Platz (und Müllkippe) genutzt. Von einem entfernt stehenden WoMo kamen 6 Hunde, teils bellend, teils wedelnd. Irgendwann ließ sich auch der Besitzer blicken, vor Dreck und Hundehaaren starrend und zog seine Vierbeiner mit sich zurück.

Nächstes Ziel: Das Walnut Canyon National Monument in der Nähe con Flagstaff. Nicht nur ein schöner Canyon, sondern auch ein sehr gut angelegtes Open Air Museum. Im ganzen Canyon verteilt sind alte (um 1200) Cliff Dwellings.

Ein sehr schön gemachter und informativer Weg führt an einigen vorbei.

Auch am Canyonrand gibt es noch einen kleinen Trail, Informationen zu Flora und Fauna und eine Ruine.
Für eine Übernachtung in der Nähe (schöne Plätze in offenem Wacholderwald) war es uns zu früh, daher fuhren wir noch nach Flagstaff um zu entsorgen und einzukaufen.
Möglicherweise war hier ein Rodeo gewesen – riesige Trailer mit Pferden waren unterwegs. Die Entsorgung an einer Tankstelle war direkt hinter der Dieselsäule, recht ungeschickt. Wasser an der Gebäudeseite, mitten in der Ausfahrt. Egal, passte und war kostenlos. Bei dem jetzigen Wetter ist das Wasser meist abgestellt, auch viele Campgrounds haben schon seit November geschlossen. Da muss man jede Möglichkeit nutzen.
Beim Walmart haben wir viel Zeit vertrödelt, dann noch beim Weiterfahren die richtige Ausfahrt verpasst.
Daher suchten wir einfach den nächstbesten freien Stellplatz, um vor der Dunkelheit irgendwo zu stehen.
Kochen, Brotbacken, Brownies und Cranberriesoße machen. Was für ein Streß!

km gefahren: 125
gelaufen: 5,8
Übernachtung: Coconino National Forest, Boondocking
35.18798°N 111.73399°W

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