/ April 5, 2018/ Osten, USA/ 0Kommentare

Entgegen unserer Befürchtung war die Nacht nicht so laut, auch morgens kamen die ersten Flieger erst gegen 9 Uhr. Diesen Walmart kann ich aber trotzdem nicht empfehlen.

Bis nach Charleston zum Visitor Center war nur ein kurzes Stück zu fahren, der Verkehr war deutlich weniger als gestern abend.

Trotzdem – Parkplatz full. Wir wollten schon Charleston auslassen, da gab uns die Mitarbeiterin an der Schranke den Hinweis “go back and try Mary Street”.

Ok, einen Versuch machen wir. Im Parkhaus am Visitor Center sind Plätze für RVs und Busse, einer war noch frei. Glück gehabt.

Im Visitor Center noch eine Karte geholt, dann sind wir durch die Stadt gelaufen.

Erst Richtung Wasser, am Aquarium (29$) vorbei, dann über die Uferpromenade. Viele Menschen unterwegs, es müssen noch Ferien sein.

Lustig die Warnhinweise am Brunnen:

• kein Solowaten

• vorher Duschen

• keine Betreten bei Hautkrankheiten, Erkältungen etc. ….usw.

Ab in die kleinen Straßen der Altstadt. Eine bunte Mischung aus Baustilen. Ziegel, Holz, Putz.

Straßen wie in Norddeutschland, aus Ziegeln und uneben.

Gepflegte und liebevoll angelegte Gärten, viele alte Bäume.

Eine Stadt, die in Europa liegen könnte, so ganz anders als die gesichtslosen neuen amerikanischen Städte. Für einen Amerikaner muss das hier etwas ganz besonderes sein. Für uns nach dieser langen Zeit auch 🤗.

Ein paar alte Schätzchen waren auch zu bewundern.

Und vor allem in Charleston auffällig: hier gibt es Geld. So viele BMWs, Porsche, Jaguar und andere teure Marken haben wir bisher nicht gesehen. Die Häuser wurden renoviert, viele Handwerker zugange.

Natürlich auch die echten alten Südstaatenvillen, einige sind zu besichtigen, andere Hotels.

Die typischen Pferdefuhrwerke waren unterwegs, aber auch jede Menge Spaziergänger. Nicht zu vergessen die Autos – zum Nachmittag hin schienen viele eine Stadtbesichtigung auf Rädern zu machen, alles war verstopft. Die armen Anwohner…

Ich würde hier alles für den Verkehr dicht machen, Anlieger und Touren frei. Was es von Europa unterscheidet: Keine Eiscafés und Imbisse am Straßenrand.

Auf der King Street gibt es aber noch richtige Geschäfte mit Schaufenstern, ohne den Verkehr fast eine Fußgängerzone. So wie früher bei uns, als man noch in die Stadt fahren konnte.

Und es gab einen Apple Store 🤗. Die Preise sind deutlich niedriger als in Deutschland, mal schauen 👀 was uns noch zufliegt.

Wir hatten noch überlegt, auch die Nacht hier zu bleiben, aber das dunkle Parkhaus hat uns nicht gefallen.

Für die 5 Std haben wir 15$ bezahlt – ausgeschildert war 1 $ pro halbe Stunde. Na gut…wir standen sehr zentral. Mit großen Autos ist es hier nicht einfach.

Über die Brücke zum Mount Pleasant Waterfront Park. Lecker Kaffee und Brownies bei offener Klappe, dann einen Spaziergang über den Pier.

Auf dem Weg zum nächsten Walmart treffen wir noch auf einen Aldi.

Sekt und Lachs erschwinglich, auch sonst eher wie in Deutschland. Sogar den Einkaufswagen muss man selber einräumen.

km gefahren: 31

gelaufen: 12,2

Übernachtung: Walmart Mount Pleasant

32.81549°N 79.84494°W

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