/ März 5, 2018/ Süd, USA/ 0Kommentare

Beim Kaffee beobachten wir die Vogelherden (Schwärme kann man sie nicht nennen, sie fliegen nicht) auf dem See. Gestern abend war es ein langes Band, heute ziehen sie als Pulk zum Ufer, wo sie an zwei Stellen laut platschen. Was auch immer das soll….

Die Fahrt nach New Orleans ist recht langweilig, breite Straße, Sumpf am Rand, später endlose Einfallstraße mit dem üblichen Angebot. Nur hier und da sticht ein Shrimpsladen hervor.

Wir halten uns südlich der Stadt und fahren nach Algier.

Das Viertel hat eine alte Bebauung, schmale Straßen und imposante Friedhöfe.

Von hier geht eine Fußgängerfähre direkt zum Aquarium, am Rande des French Quarters. Sogar übernacht stehen darf man auf dem Parkplatz.

Nach einem kleinen Frühstück machen wir uns auf den Weg, über die Fähre (2$ pro Person pro Weg, bei special events werden auch Sonderpreise genommen) geht es direkt ins Leben. Wobei auch hier am Deich viel los ist, Unmengen an Joggern sind unterwegs. Anscheinend ein beliebter Weg. Am Wochenende war hier Marathon, wie wie den T-Shirts entnehmen.

Im French Quarter schlendern wir ziellos durch die Gegend, es gibt genug zu schauen.

Kleine Läden mit skurrilen Dingen, Souvenirshops, schöne Architektur und außerdem die Menschen.

Neben extrem runden, gut gekleideten, sportlichen, hippen… laufen auch recht viele Obdachlose herum. Daneben noch genug Steampunks – hat das hier seinen Ursprung?

Wir halten bei einer Band, kaufen uns im Shop gegenüber ein Bier und relaxen für eine Weile. Wenn man wollte, könnte man die Tour auch mit dem Pferdewagen oder der Rikscha machen. Mir tun dabei immer die Pferde leid, sind sie nicht auf Tour, stehen sie in der Warteschlange.

Die nächste Band auf der Straße, hier macht es richtig Spaß. Vor uns drehen sich die Musiker einen Joint, jeder hat ein Bier vor sich stehen.

New Orleans ist eine der wenigen Städte, wo auf der Straße Alkohol getrunken werden darf. Im Grunde ist es eine einzige Partymeile.

Wir bleiben, bis die Band aufhört. Es ist eine Gruppe aus mehreren Bands, die heute für einen Freund in Not Geld sammelt. Mir gefällt die Musik, statt Spende kaufe ich zwei CDs.

Dann schlurfen wir langsam weiter, an der Canal Street gönnen wir uns noch ein Bier, dass wir am Aquarium mit Mississipi Blick trinken.

Dann geht es noch einmal eine Runde durchs French Quarter.

Mittlerweile sind in der Bourbon Street aber schon viele angeheiterte, oft junge Frauen, in den Bars am Kreischen. Holen sie hier das nach, was in anderen Städten nicht geht?

Uns reicht es für heute, wir nehmen die Fähre zurück zum BiMo.

Dort ist der Parkplatz mittlerweile leer, auch der deutsche Carthago aus München ist weg.

km gefahren: 118

gelaufen: 11,7

Übernachtung: Algier Ferry Parking, 10$

bei Events und am Wochenende teurer, über Tag 5$

Kurzer Weg zum French Quarter, direkt am Deich zum Mississipi

29.95412°N 90.05444°W

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