/ März 4, 2018/ Süd, USA/ 0Kommentare

Wieder eine ungestörte Nacht, auch die morgens schon früh ankommenden Bootstrailer auf dem Weg zum Fischen stören uns nicht.

Als wir unseren Müll entsorgen und unsere Permit wieder austragen, kommen die ersten schon wieder zurück. Jeder scheint hier ein Boot zu haben und zu fischen.

Über kleine Straßen geht es nach Franklin, eine bunte Mischung aus kleinen Cajun Häusern und Villen.

Die alten Eichen mit dem Spanish Moss sind immer wieder ein tolles Motiv, schöner als die gesichtslosen Vorstadtgrundstücke.

In Morgan City laufen wir ein wenig im Historic District – völlig verschlafen. Vieles scheint leer zu stehen, aber außerdem ist auch Sonntag und es ist schönes Wetter. Vielleicht sind alle beim Fischen oder in der Kirche? Bisher ist uns überall aufgefallen, dass kaum jemand draußen zu sehen ist. In Europa sitzt man im Garten, in Cafés oder einfach mal im Park. Hier wird Rasen gemäht, gefischt oder vom Auto zum Laden gelaufen. Essen oder auch Kneipen ist fast immer drinnen, selten mal ein Tisch oder Stuhl draußen.

Kaum aus der Innenstadt raus, sieht es aus wie in den meisten Städten. Einkaufscenter, Autohäuser, Fast Food.

Immer die gleichen Ketten, wie in Deutschland. Hier sind es McDonalds, Domino, Burger King, Wendy, Subway – Walgreen, Walmart, etc.

An angeblich modernen Werften vorbei geht es Richtung Houma.

Unterwegs ist es recht aufgeräumt, wieder wie im Emsland. Die amerikanischen Grundstücke bestehen oft nur aus Rasen. Keine Beete oder Bäume, kein Zaun. Die Abtrennung zum Nachbarn wird durch die Einfahrt gekennzeichnet. Und der Rasen muss gemäht sein! Dadurch sind auch leider keinerlei Blumen zu sehen, alles ist glatt und steril grün.

Kurz vor Houma halten wir bei Cajuns Delight, ich möchte doch einmal die regionale Küche probieren. Shrimps Etouffe, kleine Krabben mit Soße und Reis, ist ok. Nur die Schärfe fehlt. Michael hat frittierte Shrimps mit Acadian Soße, recht lecker. Unser rotes Thai Curry gestern war besser – und schärfer 😀.

Die 665 fahren wir durch bis zum Schluss. Immer am Bayou (oder Kanal?) entlang, hier liegen viele Fischerboote. Die Gegend wird wieder etwas wilder, die Häuser sind auf Stelzen.

Hier in der Gegend gibt es auch die Dienstleistung “House Leveling” , also das Haus wieder gerade zu setzen, wenn es abgesackt ist. Oder man kann es auch auf neue Pfähle setzen lassen.

Nach einem kleinen Rundgang fahren wir zurück zum Parkplatz, wo wir noch einmal zum Bird Watching Tower laufen. Leider kaum etwas los, der Pelikan schaut wohl eher nach Fischen.

Später wird es windig, wir verziehen uns ins BiMo.

km gefahren: 166

gelaufen: 3,5

Übernachtung: Point-aux-Chenes, kostenlos

großer Parkplatz am Wasser, Wildlife Management Area, Bootsrampe

29.45062°N 90.46582°W

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